
Im Einvernehmen mit drei Kirschbäumen und einem Birnbaum
Vom Schreibtisch aus blicke ich auf drei Kirschbäume und einen Birnbaum. Ich beobachte sie und verfolge anhand ihrer Veränderung die Jahreszeiten.

Vom Schreibtisch aus blicke ich auf drei Kirschbäume und einen Birnbaum. Ich beobachte sie und verfolge anhand ihrer Veränderung die Jahreszeiten.

Ich klettere die Oliventerrassen hoch in Richtung Wald. Ich gehe in Schlangenlinien, immer quer zum Hang. Denn die Terrassen laufen nach etwa 200 Metern sanft aus und neigen sich auf die untere Ebene.

Heute morgen schon um 7 Uhr am Ufer. Die Straßenbeleuchtung brannte noch. Ein aufregendes Gefühl, wenn der Wind aus Westen das Hellblau am Winterhimmel aufscheucht bevor die Spatzen wach werden.

Einen Ort beschreiben, einen Ort erfassen, einen Ort erfahren…
Ich notiere, was ich ihn auf meinen Spaziergängen durch das Dorf am Rande der Stadt, seine Schrebergärten, die Straßen und Gängel entlang des Rheinufers wahrnehme.

„Ich bin eine Vergé“. Mehr muss sie zur Begrüßung nicht sagen. Madame B., die Frau, die nach unserm Haus schaut und zum ersten Mal bei uns ist.

Schreiben ist heilsam. Durch das Schreiben können wir unsere Gefühle spontan ausdrücken. Wir können alles ungefiltert auf das Papier bringen. Niemand unterbricht uns, nicht einmal unser eigener innerer Zensor oder Kritiker. Wir werden dadurch freier, kreativer und verstehen uns besser.